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Schriftenreihe

Lüder Hainfried Niemeyer

 

Dem  ganz  erstaunlichen

Joseph  Georg  Wintter

1751  München  1789

zum  250.  Geburtstag

 

*

 

Jan Hendrik Niemeyer

 

Joseph Georg , Raphael ( + Heinrich Eduard ) Wintter

Das  graphische  Werk

Vorläufiges  Verzeichnis

 

Homage auf einen früh vollendeten, seltenen Künstler. Der zwar landläufig als im Schatten Ridinger’s stehend gesehen wird (Thieme-Becker:

der  nächst  Ridinger

„ beste  deutsche  Jagdschilderer  des  18.  Jahrhunderts “) ,

dessen Meriten sowohl von Zeitgenossen als auch kunsthistorischer Einschätzung zu Anfang des 20. Jahrhunderts gleichwohl differenzierter bewertet werden. Letztere ihn zuletzt, von der Jagd abgekoppelt, in geradezu pionierhafte Startlöcher versetzt. Womit er abermals mit Ridinger gleichzieht.

Denn wie Welisch[1] vor hundert Jahren in Ridinger den unstreitig „bedeutendste(n) Augsburger Landschafter (seiner) Zeit“ erkannte, „obzwar er hauptsächlich als Tiermaler bekannt (sei)“, so steht zu gleicher Zeit für Hoehn[2] Wintter als

„ einer  der  frühesten “  innerhalb  „ der  ersten  Anfänge

der  Münchener  Landschaftsmalerei “ ,

Joseph Georg Wintter, Die weidenden Pferde
Die weidenden Pferde. 1783. / Bayern privat

dessen Jagd- und Tierdarstellungen gegenüber er sich hingegen überfordert zeigte, indem er ihnen konträr zum späteren Thieme-Becker nur einen geringen künstlerischen Wert zuzuerkennen vermochte. Auf welchem Felde aber bereits der 30jährige ganz gegenteilig geradezu mit der Pranke eines Genies zuzuschlagen verstand.[3]

Joseph Georg Wintter, Die Sauhatz
Sauhatz. 1781. / Bayern privat

Als ein Meister sui generis. Der schon zu Lebzeiten alters- wie geistesmäßig so unterschiedliche Zeitgenossen wie den Forstcameralisten Wilhelm Gottfried von Moser, Jg. 1729, und Lorenz von Westenrieder, Jg. 1748, einem Geistlichen von Haus aus, ansonsten aber ein reich publizierender Historiker durch und durch aufgeklärten Geistes, faszinierte.

Ersterer wertete Zeichnung und Stich Wintter’s als

„ immer  besser  als  Riedingers “[4]

(sic!), und letzterer ließ ihm schon 1783 in seinem „Jahrbuch der Menschengeschichte in Bayern“ höchstes Lob widerfahren und schrieb 1785 an den Lessing-Freund und Schauspieldichter Christian Felix Weisse (u. a. „Die Jagd“) in Leipzig

„ Dieser  Mann  besitzt  außerordentliche  Fähigkeiten “.

Unbeschadet dessen aber ist er den musealen Gralshütern seiner Heimatstadt eine zu vernachlässigende Größe geblieben, müssen Staatliche Graphische Sammlung wie Bayerisches Nationalmuseum mitteilen: „Neuere Literatur zu (ihm) ist uns nicht bekannt“ bzw. „… hat sich noch niemand im Haus mit diesem Künstler beschäftigt“.

Und dies, obgleich kein Geringerer als der kunstsinnige Carl Theodor von Pfalz-Bayern (1742-1799) ihn zu seinem Hof- und Jagd-Kupferstecher befördert hatte. Ein Mann also, der nach Leporini[5] als einer der wenigen bedeutenden deutschen Sammler des Barock und Rokoko mit seinen 1781 bereits 8700 Zeichnungen den Grundstock zur Staatlichen Graphischen legte. Und Wintter mit einem Titel auszeichnete, dessen Seltenheit „(u)nter denen zahlreichen Hof= und Freykünstlern des Churfürstl. Pfalz=Bayerischen Hofs“ von Moser zur Würdigung im Forst-Archiv veranlaßte.[6]

Auch mit dieser Vernachlässigung seitens der eigentlich Berufenen steht Wintter nicht allein. Auch sie teilt er mit Ridinger!

Denn auf Rolf Biedermann’s[7] 1987er indirekte Frage bezüglich Ridinger’s, warum die Kunstwissenschaft diesem eine so geringe Beachtung entgegengebracht habe, gab Klaus Ertz[8] vorweg bereits 1986 die Antwort. Weil „auch wir Kunsthistoriker … begierig nach großen Namen (sind) … ist das nicht oft der wahre Beweggrund unserer Arbeit?“ Aber er gab den Ausblick dazu:

„ Doch der ins Wasser geworfene Stein zieht seine Kreise –
und  irgendwann  schlägt  eine  Welle  irgendwo  ans  Ufer .“

Angesichts der von Ertz, aber auch schon zwanzig Jahre vor diesem von Laurens J. Bol[9] und noch früher von Wilhelm von Bode[10] solchermaßen beispielhaft benamten, von den jüngeren ersteren zugleich aber auch kritisch hinterfragten, Sterne allererster Ordnung ist klar, wer alles da dem kunsthistorischen Liebesentzug unterworfen bleibt.

Ist nun früher hier bereits für Ridinger ein Stein ins Wasser geworfen worden[11], so gilt der heutige Joseph Georg Wintter. Der nun seinerseits in jenes Windschatten steht. Unbekannt hier – selbst dem aktuellen 1977er Bestandskatalog des Deutschen Jagdmuseums unterlief die Verwechslung des Vornamen mit dem des Vaters! – , unterschätzt dort. Aber über die Zeiten hinweg nicht verkannt von den – Kennern! Und spontan an die Sammlerbrust genommen von jenen, die ihn erstmals für sich entdeckten.

Wobei für die zeitgenössischen Bewunderer seines Werkes schon dargelegt worden ist, daß es sich bei diesen keineswegs nur um „junge Wilde“ der eigenen Generation handelte, deren Aufbegehren gegen die Übermächtigkeit eines vorangegangenen Großen nur legitim gewesen wäre. Denn von Moser vertrat fast schon die Generation zuvor! Mehr noch aber: er urteilte quasi ex cathedra:

Zugehörig der „berühmten Cameralistenfamilie“, gilt Heß[12] seine „Forstökonomie“ (1757) als die formelle Begründung der Forstwissenschaft überhaupt. Und die Rezension des Wintter’schen Œuvre erschien in jenem noblen Sprachrohr, das als zweite forstliche Zeitschrift „lange Zeit einen ehrenvollen Platz unter den Fachzeitschriften behauptete“.

Und dem Altersgefährten Westenrieder wird noch 125 Jahre später von Hoehn

„ überhaupt  ein  empfängliches  Auge  für  landschaftliche  Schönheiten “

bescheinigt werden.

Und wenn Nagler, Weigel[13] wiederholend, 1863 im Monogrammisten-Lexicon Wintter „den glücklichen Nachahmern Ridingers“ zuordnet, so relativiert er diese von der Sache wie vom Plural her unglückliche Wortwahl nur zwei Sätze weiter, nämlich daß er

„ am  liebsten  …  jedoch  seine  Studien  auf  dem  Wildanger “  selbst

machte.

Joseph Georg Wintter, Grobe Sau vor zischelnder Schlange
57 / Angebots-Nr. 15.666

Entsprechend beizutreten ist denn auch der zuvor im Künstler-Lexicon (1851) niedergelegten Version: „Er hatte den Riedinger zum Vorbilde genommen“ (wie dieser seinerseits auf Frühere zurückgriff, denn „Wie bei den Fürsten- und Adelsgeschlechtern lassen sich bei den Malern ganze Stammbäume der Einflüsse nachzeichnen“, so Gina Thomas in der FAZ vom 20. 2. 2001),

Joseph Georg Wintter, Altes Pferd

Kreidezeichnung Wintter’s von 1783 – Rheinland privat – in Verbindung mit seiner gleichzeitigen Radierung Niem 30, womit er das Pferd aus der Tiergruppe der Ridinger-Radierung Thienemann 802 (zwischen 1724 + 1728; kompositorisch eigenständig 1755 per Th. 488) zitierte. Ridinger seinerseits kopierte als Ganzes die heute in Augsburg befindliche Roos-Zeichnung G.1671 (Biedermann, Meisterzeichnungen des deutschen Barock, 1987, Nr. 54 nebst Abb.). Aber auch Johann Heinrich Roos selbst, der das Tier auch für ein 1673er Öl verwandte (Jedding, 1998, Abb. 67) folgte, woran der 1985er Kaiserslauterer Roos-Katalog (S. 12) ebenso erinnert wie Nikulin im Eremitage-Katalog (Bd. XIV, 1987, Nr. 73), „den italienisierenden Neuerern“ unter den Niederländern wie Berchem, Dujardin oder van Laer.

„dabei aber auch die Natur zu Rathe gezogen,

so  dass  seine  Bilder  grosse  Beachtung  verdienen “.

Diese Wertschätzung wird bezüglich der auch hier analog zu Ridinger ganz eindeutig überwiegenden Zeichnungen und Graphik noch potenziert. Denn in ersteren erscheine er „von sehr vortheilhafter Seite, da sie eben so schön als geistreich behandelt“ seien.

„ Auch  seine  Radierungen  sind  trefflich , und  stehen
( – wie ausgezeichnet beobachtet – )
in  der  Behandlung  zwischen  jenen  von  Hollar  und  Riedinger.“

Joseph Georg Wintter, Der Jäger im Anstand auf den ZehnenderJoseph Georg Wintter, Der tot verbellte Zehnender
15 + 16   „Wintter ex Monachi“   Angebots-Nr. 15.658

Daß diese Einschätzung auch sammlerseits geteilt wird, zeigen auf Versteigerungen immer wieder zu beobachtende Bietgefechte, die zu Verdrei-, ja Verfünffachung von seitens Dritter für richtig gehaltener Schätzpreise führen. Daß solche Verschätzungen selbst vor Kennern der Materie nicht haltmachen, erwies sich gelegentlich der 5,8 x 7,3 cm kleinen Radierung des einen Bienenkorb ausnehmenden Bären zur Folge der Æsop-Fabeln (33). 1992 hier zu 75 Mark weitergegeben, begleitete 1996 auf der Berliner Auktionsbühne ein Exemplar die kühne Schätzung von 300! Und sah sich bestätigt von einem Zuschlagsendpreis von immerhin 244 Mark.

Daß solch Anerkenntnis in erster Linie dem Künstler selbst gilt und nicht dem Motiv, wie als Mißverständnis und ein weiteres Mal parallel zu Ridinger der Mehrheit der Kunsthistorik unterstellt werden darf, belegen für die jüngere Zeit so klangvolle Zeichnungssammlungen wie von Kühlmann, Berlin, oder Schäfer, Schweinfurt, in denen Wintter mehrfach vertreten war. Als ein Künstler sui generis.

Als solchen denn auch versteht ihn Hoehn in seiner so verdienstvollen obigen Untersuchung. Sie scheint in den zwei Jahrhunderten seit Wintter’s Ableben neben den teils ausführlicheren lexikalischen Erwähnungen der bislang einzige Beitrag zum Werk dieses so hochinteressanten Künstlers zu sein. Und nähert sich dem Schaffen unter dem Aspekt der Landschaftsbehandlung aus einem geradezu verblüffenden Blickwinkel.

Daß dabei für die Jagd- und Tierdarstellungen nur ein allenfalls kulturhistorischer Wert abfällt und dem Verfasser die jagdkunstlichen Meriten des Meisters lediglich „ein klares Spiegelbild von der leidenschaftlichen Jagdliebhaberei“ dünken, darf insofern nicht erstaunen, als Kunsthistoriker und Maler – Hoehn war Mitglied der Düsseldorfer Akademie – nur selten auch Jäger, ja nicht einmal willensfähig sind, den kulturhistorischen Rang der Jagd als bis auf den heutigen Tag Motor jeglichen Lebens und dessen Nachklang in der Kunst auch außerhalb des sie selbst ins rechte Licht rückenden Glanzes eines von Bode’schen Elitekorps (Bol) anzuerkennen. Siehe Ertz, oben, oder im Zitat nun Bol in seinem so tief begreifenden, wunderschönen Buch über die holländischen Maler des Goldenen Jahrhunderts „nahe den großen Meistern“ :

„ Wie konnte es geschehen, daß Vermeer van Delft beinahe zwei Jahrhunderte lang so gut wie vergessen blieb, durch Fromentin (1875) kaum beachtet wurde, und nun unmittelbar nach oder neben Rembrandt kommt? Wie konnten Saenredam und Hercules Seghers erst in unserem (20.) Jahrhundert als hochgeschätzte Maler entdeckt werden? “

Und erst 1927 erkannte Roberto Longhi Caravaggio’s „Modernität“![14]

Aber selbst für den unvergleichlichen Snyders, um einen Tiermaler-Kollegen in den Zeugenstand zu rufen, setzte die Forschung erst nach dem 2. Weltkrieg ein. Denn, so Robels im Œuvrekatalog,[15]

„ Ungeachtet der Berühmtheit, die Snyders als Stilleben- und Tiermaler genoß, sind die Nachrichten über ihn in den Künstlerlexika des 17.-19. Jahrhunderts recht spärlich und beschränken sich meist auf einige rühmende Sätze über die Vorzüge seines Spezialistentums. “

Wie es denn wiederum Intimusse der alten Niederländer geben soll, denen Rembrandt weithin herzlich gleichgültig ist. Übersehen wir also Hoehn’s subjektiven jagdbezüglichen Versager, der sich selbst im technischen noch dazu versteigt, den Künstler bezüglich solcher Radierungen, hier zu 70-75, „in einer unsicheren ängstlichen Strichelei befangen“ zu sehen. Auch mag dahingestellt bleiben, ob Wintter sich der Landschaft tatsächlich im Sinne des subjektiv gehätschelten Philipp Otto Runge näherte, nämlich „in echter Kindlichkeit in einer naiven innigen Andacht vor der Natur“. Das alles schmälert nicht den Kern und damit Rang der Untersuchung. In entsprechend gebotener Ausführlichkeit sei sie daher hier als eine zusätzliche Facette der Werkbetrachtung zur Diskussion gestellt:

„ Für die ersten Anfänge der Münchener Landschaftsmalerei bietet Joseph Georg Winter (oder Wintter, wie er sich selbst schreibt) ein bezeichnendes Beispiel … Hauptsächlich waren es Jagd- und Tierdarstellungen … Immerhin aber sind die 1786 gestochenen 25 Blätter mit Szenen aus den Tierfabeln des Æsop auch in landschaftlicher Beziehung bemerkenswert …

Joseph Georg Wintter, Das Reh und der Hirsch   Joseph Georg Wintter, Der Eber und der Fuchs
88 + 99         Fotos: Archiv

„ Etwas besser ist der Maler in der Schilderung des Waldes auf den drei Blättern, die Wildparks darstellen. (54-56 und hier besonders die Heckenkircher Sauschiet) … Das Höchste, was seine Landschaftskunst vermochte, bringen aber sechs Blätter mit Motiven von der bayrischen Hochebene. (70-75) … “

Den … besprochenen Radierungen sei schließlich der 1786 datierte Hirschgarten bei Nymphenburg … angereiht. Die Hauptsache sind da natürlich die zahlreichen Hirsche und Rehe, der waldige Hintergrund dagegen ist dann nicht etwa nachlässig ausgeführt. Dieses Blatt gehört offenbar mit den beiden Prospekten des Starnberger Sees und den Ansichten der Gegenden um den Kochelsee, bei Murnau und Grünwald zu einem geschlossenen Cyklus, denn Nagler nennt unter No. 7 (70-75) … eine Folge von sechs Radierungen mit ‚Ansichten des Starnberger Sees und des Hirschangers‘ vom Jahre 1786. …

Joseph Georg Wintter, Hirschgarten bey Nymphenburg
Hirschgarten bey Nymphenburg, 1786 (73)   Foto: Archiv

„ Winters landschaftliche Arbeiten sind vielmals ein schlagendes Beispiel dafür, wie gering und kleinlich der Natursinn (seiner) Epoche … meistens war … Allein

alledem  gegenüber  muß  die  unleugbare
entwicklungsgeschichtliche  Bedeutung  dieser  Radierungen
um  so  mehr  festgehalten  werden .

Sie besteht darin, daß hier heimische Motive zum Gegenstand einer künstlerischen Aufgabe gemacht werden.

Westenrieder … sprach es schon 1783 … aus, daß die heimische Natur für den Maler eine Fülle von Motiven biete. … Gerade den in Bayern angesessenen Künstlern war es vorbehalten, die heimische Natur zuerst darzustellen, und

Winter  war  einer  der  frühesten  unter  ihnen .

Eine oberflächliche manieristische Naturauffassung, wie sie dem ver  blühenden Rokoko eigentümlich ist, macht sich allerdings in seinen Schöpfungen auf Schritt und Tritt noch fühlbar. Allein neben diesem Manierismus ringt sich in ihnen zugleich jener einfache gesunde Realismus zum Lichte, der für die Münchener Landschaftskunst weiterhin so fruchtbar werden sollte. Das Schaffen unseres Künstlers ist ein leiser Vorklang von dem, was künftige Zeiten bringen, und

verdient  deshalb  volle  Beachtung  …

Von Winter bis zu dem nächsten für die Entwicklung der Münchener Landschaftsmalerei bedeutsamen Künstler, als den wir (den gleichwohl älteren) Ferdinand Kobell[16] anzusehen haben, ist ein weiter Schritt. Kobell verfügte über eine viel größere Lebensfülle und schöpferische Kraft. Durch ihn recht eigentlich wird die Entwicklung in der Isarstadt (ab 1793, also vier Jahre nach Wintter’s Tod) in Fluß gebracht. “

Als zeichnerische Schlüsselarbeit für das von Hoehn als Zäsur beigezogene Schaffensjahr 1786 folge die

Joseph Georg Wintter, Hirschjagd im Walde
Hirschjagd im Walde   Bayern privat

als bemerkenswert in der bewußten Zurückstellung des jagdlichen Geschehens bei gleichzeitiger und in dieser Dichte für Wintter selbst beispielhaften Betonung der differenzierten Waldstaffage.

 

Wintter’s Leben war kurz, doch lang genug, um sich mit einem schmalen, doch hochfeinen Œuvre bleibend zu positionieren. Einem Werk, das vor allem kaum Raum läßt für noch höhere Erwartung bei längerer Verweildauer.

Ist das Radierwerk in seiner Köstlichkeit hierfür bereits Beispiel genug, um wieviel mehr erst das zeichnerische Œuvre in seiner Unmittelbarkeit. Wie etwa eingangs die 1781er Saujagd (irrtümlich als „Unbekannter Zeichner“ bei Blüchel, Die Jagd, 1996, Bd. II, S. 74) als Gegenstück einer Hirsch-Hatz, die gemeinsam über ihre Dynamik, ihre geradezu prankenhaft-geniale Strichführung hinaus einen festlichen Glanz ausstrahlen, wie wir es so von Ridinger her nicht kennen.

Dergleichen sind nicht nur für Wintter brillante Beispiele malerisch voll ausgeführter Arbeiten, sondern für die Kunst der Zeichnung generell. Die jugendfrische Kraft dieses Meisters in ihrer ganzen Fülle zu erleben, bedingt angesichts des schmalen Œuvre und dessen Seltenheit am Markt den Besuch der Staatlichen Graphischen Sammlung München als dem zwangsläufigen Gradmesser Wintter’schen Könnens. Wobei beispielsweise der dortige malerische Starke Rehbock SGS 367°/15 nicht nur eine Verneigung vor dem Monumentalwerk der Ridinger’schen Wundersamsten sein muß. Denn als dem Vater Johann Georg zugehörig, führt das Bayerische Nationalmuseum unter Inv.-Nr. (1997) R 7623 ein noch nicht selbst gesehenes mit „I. G. W.“ monogrammiertes ähnlich angelegtes imposantes Öl von 102,4 x 144,3 cm mit der Bezeichnung „Dise weisße wild Gannß ist im Yberreitterambt Warttenberg an der Ißer geschossen worden Anno 1732“. Siehe Nr. 191 (LXXV) des Bestandskatalogs der Gemälde von 1908. Nagler führt für Johann Georg Wintter (1707-1768, recte wohl 1770) kein Monogramm.

Joseph Georg fand sich eingebettet in eine vorzeigbare kurbayerische Familien-Provenienz. Der Großvater war noch Feldwebel, dann Offizier, Kurfürst Max Emanuel’s. Doch schon der im Rahmen des Spanischen Erbfolgekrieges in Groeningen, Brabant, geborene Vater wurde Maler mit den Stationen Donauwörth, Augsburg und München, wo er 1744 zum Hofmaler Kurfürst Karl Albert’s avancierte und diesen sowie die Gattin als Karl VII. in deren unglücklicher Kaiserrolle lebensgroß porträtierte. Der Hinweis auf das Porträtfach ist nützlich in Hinsicht auf den gleichfalls marginal zu erwähnenden Enkel Heinrich Eduard, den jüngeren der beiden Malersöhne Joseph Georg’s, deren beider Frühwerk u. a. als „Inkunabeln der Lithographie“ von Winkler[17] ausführlich dargestellt wird.

Von älterer Literatur teilweise Winter geschrieben, erfuhr Joseph Georg den ersten Unterricht durch den Vater und malte ab 1766 Cartons mit figuriertem Laubwerk und Tieren für die kurfürstliche Teppich-Manufaktur, deren Angestellter er war. Thieme-Becker führen ihn denn auch als Teppichwirker und nennen Düsseldorf als weitere Station. Schon 1770 wurde er Mitglied der Akademie der Künste und stand, so Nagler unter Hinweis auf von Tieren belebte Landschaften, „als Maler in Ansehen“. Gleich Ridinger hat er offensichtlich aber nur wenig gemalt, eine diesbezügliche Fehlanzeige denn auch seitens des Bayerischen Nationalmuseums. Hingegen reüssierten die Zeichnungen und dominieren gemeinsam mit der Graphik das Œuvre. Erstere ausgeführt in Deckfarben, vor allem aber mit brauner Feder bei teils malerischer Lavierung oder nur Antuschung, vielfach über Bleistift oder nur mit solchem oder in schwarzer Kreide. Wobei aufgesetzte Lichter oder gelegentlich farbiges Papier für zusätzlichen Charme sorgen.

Im Gegensatz zu Ridinger sind die Zeichnungen häufiger, ja eher meist, bezeichnet. Und zwar mehr noch vielleicht mit dem ganz- oder teilligierten JGW-Monogramm – siehe deren vier Grundversionen bei Nagler unter den Positionen 68 + 2483 des 3. Bandes der Monogrammisten – als mit dem vollen Namen, der auch schon mal mit nur „J G Wintt …“ erscheint. Im übrigen überwiegend nebst Datierung und dem „inv(enit)“, seltener unter Hinzufügung auch des „del(ineavit)“. Bei braverer Ausführung – so auch eine malerische Wiederholung obiger Sauhatz aus 1811 an gleicher Stelle – sollte das Fehlen des letzteren daran denken lassen, daß es vom Sohn Raphael (1784 München 1852), wenngleich wohl nur vereinzelt, auch solche für die Lithographie bestimmte Zeichnungen auf geripptem Papier nach väterlicher Vorlage gibt, die dessen Signatur wiederholen, ohne die eigene hinzuzufügen, dann aber auch wieder solche mit nur der eigenen. Siehe die Positionen 931: 73 f. von 1842 bei Winkler.

Die Signierweise Joseph Georg’s wie der Söhne praktisch ausschließlich mit dem doppelten „t“. Fehlt es bei den Literaturzitaten gelegentlich, ist eher an einen Verschreiber zu denken. Beim namentlich durch seine lithographierten Komponisten-Porträts hervorgetretenen Sohn Heinrich Eduard (1788 München 1825) erscheint in der Signatur ab 1815 ein „von“, nachdem er 1806 bereits eine französische Professur für Zeichenkunst erlangt hatte.

Das auch Radierungen umfassende Werk Raphaels, seit 1809 1. Lithograph, später Inspektor, der vom Stiefvater Johann Michael Mettenleiter eingerichteten Lithographischen Anstalt des Kgl. Staatsrats in München, ist thematisch dem des Vaters aufs engste verbunden, aber jenem qualitativ nachgeordnet. Sodaß Wiederholungen erkannt werden und Verwechslungen schwerer fallen sollten.

Das väterliche Werk seinerseits in seinem Tier- und Jagdreichtum in der Tat dem Ridinger’s eng verwandt und durchaus auch frei von Berührungsängsten gegenüber dessen eigenen oder schon von diesem genutzten Vorlagen Dritter wie als besonders reizvoll etwa im Falle des obigen Alten Pferdes.

Aber auch hier sollten Verwechslungen bei den Zeichnungen, und nur bei diesen, nur bedingt möglich sein. Zusehr ist Wintter er selbst. Und Angehöriger einer Generation danach. Es wäre aber bezüglich so faszinierender Sauhatzen wie der privaten eingangs oder solcher in der Staatlichen Graphischen Sammlung interessant, jener 1732er Ridinger-Zeichnung zu begegnen, die 1890 bei Wawra in Wien innerhalb der „Schönen Sammlung von Handzeichnungen … Ridinger’s“ unter Position 41 versteigert worden ist („Wildschweine von Hunden angefallen, wovon mehrere verwundet am Boden liegen“).

Das Radierwerk gibt Weigel im Kunstlager-Catalog (XXVIII, 21336) mit „137 Bl. Hirsche in Landschaften, andere Thiere, Thierfabeln, Genrebilder etc. … in verschiedenem meist kleinen Format“ an und qualifiziert schon 1857 :

„ Die  meisten  Blätter  sehr  selten .“

Nagler summiert im Künstler-Lexicon 119 Blätter, darunter – Pos. 5 (54-56) – jene von Hoehn hervorgehobene und Carl Theodor gewidmete 1784(-85?)er 3blätterige Folge mit den Hirschgärten von Schleißheim und Nymphenburg und dem Hechenkirchener Saugarten, die ihm den Titel eines kurfürstlichen Hof- und Jagd-Kupferstechers eintrug, dem 1787 der Hof-Cammerrat folgte. Interessant indes angesichts der von Moser vorgenommenen Seltenheits-Qualifikation nur der erste dieser Titel, da eine ähnlich enge Beziehung zwischen dem Kurfürsten und seinem Jagdmaler signalisierend, wie sie von Landgraf Ludwig VIII. von Hessen-Darmstadt und dessen Hofmaler Georg Adam Eger literaturbekannt ist.

Als Höhepunkt des graphischen Werkes dürfte das von Moser so vorteilhaft mit seinem berühmten „immer besser als Riedinger(s)“ rezensierte 12blätterige Radierwerk über „Das aufsezen oder wachsthum des Hirschgeweihes nach Natur genommen“ gelten, das als ein

Joseph Georg Wintter, Aufsetzen oder Wachstum des Hirschgeweihs
Blatt VIII der 12blätt. Folge vom
Aufsezen oder Wachsthum des Hirschgeweihes
von 1787 als ohne Beispiel im Ridinger-Œuvre.

jagd-  und  naturhistorisches  Absolutum

bildlich wie thematisch generell zum Schönsten auf diesem Gebiete gehört (101-112). Es ist von größter Seltenheit – im Gegensatz zur hier verfügbaren, literaturunbeschriebenen Originalausgabe mit ihren neun Zustands-Merkmalen konnte schon 1855 Weigel (20346 als „Hirsche in Landschaften, in Ridinger’s Manier“, was letzteres gerade hierfür nicht zutrifft) nur die postume Zweitausgabe von frühestens 1821 offerieren wie sie auch Schwerdt (III, 190, b) nur besaß, indes Nagler’s (3) und Rümann’s (1282) Beschreibungen diesbezüglich aussagelos sind – und wurde dem für seine Karlsberger Hofhaltung europaweit bewunderten Karl August, Herzog in Bayern und regierender Herzog von Zweibrücken, dem Neffen und präsumtiven Nachfolger Carl Theodor’s, dediciert. Von einem beabsichtigten gleichartigen über die Hirsch-Brunft erwartete sich Moser etwas entsprechend Unvergleichliches. Der frühe Tod indes hat solches verhindert. Beides im übrigen Themen, denen Ridinger merkwürdigerweise keine eigenen Folgen gewidmet hat.

Eine gute Übersicht über das graphische Œuvre gewährt ein gleichfalls frühestens 1821 herausgegebener Sammelband mit 44 Radierungen auf 28 Blatt, dessen durchweg herrliche Druckqualitäten die kleinen Auflagen verraten und angesichts ihm nicht untergekommener zeitgenössischer Abdrucke von Schwerdt (III, 190, a) außer „Rare“ entsprechend irrtümlich als „mostly proofs“ angesprochen wurden.

Das vorläufige Werkverzeichnis als erstes seit zumindest hundertfünfzig Jahren wird dazu beitragen, solchen Irrtümern zu begegnen. Für das Internet geschrieben, hat es das prä, problemlos peu à peu weiter ausgefüllt werden zu können. Allein aber schon die Lektüre seiner Titel erscheint geeignet, so manchen Geschmacksfäden eines für ihn noch neuen Ufers ziehen zu lassen. In diesem Sinne denn nachfolgendes, seinesgleichen suchendes zeichnerisches

festliches  Halali  auf  den  250ten

Joseph Georg Wintter, Dem Hirsche wird der Fang gegeben
Dem Hirsche wird der Fang gegeben
Bayern privat

aus 1788, wie beispiellos in den Beständen und ausweislich der „no. 5“ oben rechts als geheimnisvoller

einziger  Hinweis

auf  eine  zumindest  geplante  par  force  Jagd-Folge

mit möglicherweise Nymphenburger Parkkulisse gegen Starnberg zu. Und zugleich herrliches Beispiel für sein

autonomes  zeichnerisches  Œuvre ,

worin er sich von Ridinger unterscheidet.

Denn steht dessen zeichnerisches Werk in engstem Kontakt zum graphischen, so brilliert Wintter nicht zuletzt in solchen Zeichnungen, die zumindest vordergründig nicht für die Platten-Vervielfältigung bestimmt waren. Ja, deren für ihn, wie mit 416 x 621 mm auch hier, teilweise plattenabnorme Formate den malerischen Selbstzweck geradezu nachdrücklich verdeutlichen.

Für die hier nur mit anstehendem Blatte belegte mutmaßliche Folge zur par force Jagd ist deren nicht vorgesehene Verwendung auf der Platte sogar brandfrisch zeitgenössisch literaturbelegt. So verweist von Moser gelegentlich seines schon eingeführten 1788er Beitrags im Forst-Archiv nebst Auflistung graphischer Blätter bei namentlicher Besprechung der 1787er Geweih-Suite auch auf solche erst noch zu erwartende :

„ Würklich hat dieser Künstler ein Werckgen … wie das erste (Aufsezen oder Wachsthum des Hirschgeweihes, siehe oben, „… welche vom Abwerffen an, die 10. Epoquen dieser wichtigen Natur=Begebenheit richtig bemerken“) in der Arbeit, welches das Thier vom Sezen an vorstellen wird und dann noch ein anderes von der Prunfft; und da es demselben an Gelegenheit nicht fehlt, über alles was dahin einschlägt Beobachtungen anzustellen und nach der Natur zu zeichnen, so darf man … immer etwas Gutes erwarten. “

Von einer Folge zur par force Jagd, für die das zeichnerische Œuvre aus eben diesem Jahre ja hiesiges Blatt 5 aufweist, ist hingegen mitnichten die Rede. Da von Moser’s Kenntnis zweifellos auf den Künstler selbst zurückgeht, ist es ausgeschlossen, daß dieser ihm ausgerechnet von einer allein schon vom Format her so außerordentlichen Arbeit, die zudem das Hirschthema abschließen würde, nicht unterrichtet haben sollte!

Nein, diese Folge, so deren vier Vorblätter bei seinem Ableben im Folgejahr denn überhaupt schon gefertigt waren, war nicht für eine Vervielfältigung durch die Platte bestimmt. Hingegen könnte es sich sehr wohl um die Auftragsarbeit für eine Wandgestaltung handeln, was auch das für Wintter importante Format erklären würde. Denn mit 524-545 x 730-750 mm noch raumgreifender hier nur die Hatz auf Sau und Hirsch, davon eine aus 1784, in der Staatlichen Graphischen Sammlung bekannt.

Die Frage nach dem autonomen Rang des Wintter’schen Zeichnungswerkes im Verhältnis zu Ridinger ist letztlich die nach dem unterschiedlichen sozialen Status beider Künstler. War Ridinger der in ein gleichartig reiches Umfeld eingebettete freie Künstler einer Handelsmetropole, der seine Ware selbst vermarkten und dabei als Verleger auch unternehmerisch denken mußte, so stand Wintter in höfischen Diensten eines der Kunst der Zeichnung  zutiefst ergebenen Landesherrn. Was ihn unfrei und frei zugleich machte!

Seine Berufung und Förderung seitens eines gerade für ein so anspruchsvolles Gebiet wie das der Zeichnung ausgewiesenen Kenners wie Carl Theodor stützt seine ihm auch anderwärts entgegengebrachte hohe Wertschätzung.

Die für anstehende Arbeit mit dem Nymphenburger Hirschgarten vorgeschlagene Lokalität in Anknüpfung an Wintter’s zeichnerische und graphische Beschäftigung mit diesem gegen Mitte der 80er Jahre. In deren Zusammenhang auch besagtes avancement erfolgt war.

Belangreich für diese und deren zeitlichen Rahmen aber auch ihre Entstehung nach 1786 als dem von Hoehn für Wintter als wichtig angesehenen Jahr. Wobei, unter anderem, dahingestellt bleiben mag, ob die bei diesem als fehlend gerügte Individualisierung des Bewuchses – wie denn auch hier – als ein entwicklungshistorischer Mangel zu werten ist. Denn immer wieder beschränkten sich Künstler diesbezüglich auf „Wiederholungen einer stereotypen Formel, weder Apfelbaum, noch Buche, noch Eiche, noch Kastanie“ und scheuten sich nicht einmal, das Obst von Bäumen ernten zu lassen, die für Äpfel und Birnen „nun wirklich zu hoch gewachsen“ sind (Ertz).[18]

Daß die Arbeit von Wintter selbst als vollkommen ausgeführt betrachtet wurde, belegt die in großer Kalligraphie vorgenommene Hinzufügung des Blattitels. Und in der Tat ist sie ganz ohne Zweifel eine jener absoluten Zeichnungen, deren Verfügbarkeit seit jeher hinter ihrer Begehrlichkeit zurücksteht. Und unbeschadet allen blutigen Geschehens, mit dem sie in ebenso langer wie großer Tradition steht, ist ihre Komposition von geradezu innerer Schönheit erfüllt.

Wir  hören  ihr  Halali  und  das  Läuten  der  Meute

und grüßen mit beidem den Meister zur Feier seines 250ten.

 

Das graphische Werk – Vorläufiges Verzeichnis

Zuletzt aktualisiert am 22. Juni 2014.

 

Fußnoten

[1] Ernst Welisch, Beiträge zur Geschichte der Augsburger Maler im 18. Jahrhundert, 1901, SS. 91 ff. – Zurück
[2] Heinrich Hoehn, Studien zur Entwicklung der Münchner Landschaftsmalerei vom ende des 18. Jhdts. und Anfang des 19. Jhdts., 1908, XI (Studien zur Deutschen Kunstgeschichte, H. 108), SS. 24-31. – Zurück
[3] Siehe hierzu auch „Gegenüberstellung – Die Natur als Jägerin / Der Mensch als Jäger“, schriften der ridinger handlung niemeyer 17. – Zurück
[4] Moser (Hrsg.), Forst-Archiv, Bd. IV, 1788, SS. 280 ff. – Sechs Jahre später ging er dann aber doch lieber auf Nummer Sicher und schmückte das Titelblatt des 1. Bandes seiner Forstnaturgeschichte (Lindner 11.1455.01) mit Ridingers Neuburger Kämpfenden Brunfthirschen (Th. 271; Angebots-Nr. 14.998). – Zurück
[5] Heinrich Leporini, Die Künstlerzeichnung, 1928, S. 343. – Zurück
[6] Dieser ging übrigens am 21. 4. 1790 (Winkler, a. a. O., S. 154) auf Johann Michael Mettenleiter bei „200 fl. Gehalt und gegen Ehelichung von Winter’s Wittwe“ (Nagler, Künstler-Lexicon, Bd. IX, 1840, S. 180) über. – Zurück
[7] Biedermann, Meisterzeichnungen des deutschen Barock, Ausstellungskatalog Augsburg, 1987, Nr. 163. – Zurück
[8] Ertz, Josse de Momper d. J., 1986, S. 14. – Zurück
[9] Bol, Holländische Maler des 17. Jhdts., 1969, SS. IX ff. – Zurück
[10] Bode, Meister der holländ. u. vläm. Malerschulen, 1919. – Zurück
[11] Niemeyer, Ridinger der Unbekannte, WELTKUNST LXIV, 1994, SS. 2687 ff. – Zurück
[12] Allgemeine Deutsche Biographie, Bd. XXII, 1885, SS. 384 ff. – Zurück
[13] Weigels Kunstcatalog, 1838 ff., Nr. 21336. – Zurück
[14] Ilona Lehnhart in „Finessen des Geschmacks“, FAZ 11. 7. 2000. – Zurück
[15] Hella Robels, Frans Snyders – Stilleben- und Tiermaler, 1579-1657, 1989, SS. 7 + 9. – Zurück
[16] Mannheim 1740 – München 1799. Cabinettsmaler und Galleriedirektor Kurfürst Carl Theodor’s, verblieb auch nach Verlegung des Hofes nach München 1778 in Mannheim und siedelte erst 1793 zusammen mit der Überführung des Kabinettes nach München nach dort über. Zu seiner Bewunderung Ridinger’s siehe Niemeyer, Augsburg + Ridinger – Ansprache in den Kunstsammlungen Augsburg am 10. Juli 2001, S. 4. – Zurück
[17] Siehe die spätere Fußnote im Werkverzeichnis. – Zurück
[18] a. a. O., S. 195. – Zurück

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