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343.

Titel  Blättlein.

Zu den besondern Ereignissen u: Vorfallenheiten bey der Jagd.

a Johann El. Ridinger inv. et del. 1752 aq. M. E. Ridinger Filio suo aevi (Druckfehler statt: aeri) incisi 1778. (Der Titel auch französisch).

Darüber eine Hirschhatze im Kleinen vor einem Verschlag im Walde.

Der lechzende, ganz ermattete Hirsch wird von einem Jäger, welcher, das Waldhorn blasend, über den Verschlag sprengt, und vier Hatzhunden verfolgt. Darunter in einer muschelartigen Arabeske: La fuite et la fatigue. Br. 1′ 2″ 10‴, H. 10″ 6‴. Nun folgen fünf und vierzig Blatt, welche theilweis von J. El. Ridinger, theilweis von G. A. Eger gezeichnet, aber sämmtlich von Martin Elias Ridinger gestochen sind. Die Tafeln sind sehr verschieden nach Form, Grösse und Gehalt, aber fast durchgängig so eingerichtet, dass immer zwei und zwei mit einander harmoniren und Seitenstücke bilden, wie sie denn auch paarweis verkauft worden sind. Sie waren früher sämmtlich mit römischen Ziffern bezeichnet. Wenn sie fehlen, so deutet dies auf spätere Abdrücke. Die Sammlung erschien erst nach J. El. Ridinger’s Tode im Verlag seiner Söhne.

344.

I. Da ich Joseph Wagner bei dem Mondschein u. s. w.

Der Fürstl. Würtembergische Büchsenspänner, Wagner, sahe, was hier abgebildet ist, wie ein Fuchs zwei wilde Gänse im Schilf überfällt, die eine am Halse würgt die andere mit der Vorderpfote festhält; daneben zwei Nester mit ängstlich flatternden zarten Jungen. Oben fliegen ein Paar Stockenten. Sein Hund, wie er hinzufügt, habe den Fuchs vertrieben und ihm den Raub zurückgelassen.

J. El. Rid. del. Br. 8″ 3‴, H. 9″ 6‴, oben abgerundet.

345.

II. Als ich Joseph Wagner u. s. w.

Er sahe einen aufsteigenden Auerhahn, ?, welchen ein wilder Kater an seinen Schwingen packte; doch er entriss sich seinen Klauen ebenso, wie einem auflauernden Fuchse. Beide Tafeln brav gearbeitet.

346.

III. Der arme Hase wird der Sonnenscheuen Eule u. s. w.

Mondlandschaft, in der Luft ein Uhu, einen erwürgten Hasen in den Krallen, auf welchen ein Jäger Feuer giebt. Br. 8″ 1‴, H. 1′. Die Addresse wie vorher.

347.

IV. Seht hier ein feines Bild des Glücks u. s. w.

Das Seitenstück des vorigen, grosser Skandal in der Luft, drei Falken und zwei Reiher, der oberste wird vom Falken am Halse gepackt, ein anderer will mit helfen; der untere stürzt rücklings sich vertheidigend, vom dritten Falken gestossen, zu Boden. Drei Reiter verfolgen, als Falkoniere, dies interessante Schauspiel. — Alles Uebrige wie bei III.

348.

V. Der arme Hase bringt in seiner letzten Noth u. s. w.

Ein starker Seeadler, jung, will einen erwürgten Hasen verzehren, da überfällt ihn eine wilde Katze und zerbeisst ihm die Gurgel. Dies sieht ein Jägersmann und, indem er die Katze erlegt, erlangt er eine dreifache Beute. Das nenne ich Weidmannsheil. Br. 9″ 3‴, H. 10″ 3‴, oben abgerundet.

349.

VI. Ein schwarzes Sturmgewölk verdunkelt Thal und Wald u. s. w.

Ein Hirschpaar wird vom Blitz erschlagen, der Hirsch liegt auf dem Rücken und schweisset stark, die Hirschkuh ist auf die Brust gestürzt. Schauerlich schön. Beide zusammengehörige Stücke sind gut gerathen.

350.

VII. Diese Hirschen No. 1. und No. 2. — sind 1759. und 1750. gepürschet.

Martin Elias Ridinger sculp.

Vier Hirsche mit merkwürdigem Geweihe und ein geflecktes Hirschkalb. Br. 8″ 10‴, H. 11″.

351.

VIII. Diese Rehe Böcke so auch von seltenem Wachsthum der Natur zeigen u. s. w.

Vier Rehböcke mit sonderbarem Geweih und ein geflecktes Kalb. Vorn Wasser, dahinter Wald. Beide zusammengehörende Blatt sind der vorigen Sammlung sehr verwandt, noch mehr die beiden folgenden.

352.

IX. Den 24ten Septbr. Anno 1763 haben Ihro Durchl. — Diesen Hirsch von 18 Enden — Knall und Fall geschossen.

G. A. Egger pinx. M. E. Ridinger sculps. Br. 8″ 3‴, H. 10″ 10‴. Schreiender Brunfthirsch.

353.

X. Carl Friedrich Fürst — schiesset diesen Hirsch von ohngerad 18 Enden — 1773.

Joh. El. Ridinger del. M. El. Ridinger sc.

Hier ist ein Fehler begangen. Entweder ist dieser Hirsch viel früher als 1773 erlegt, oder Joh. El. Rid. hat ihn nicht gezeichnet, weil er bereits 1767 starb. Dem sei nun, wie ihm wolle. Die Tafel ist recht gelungen, und gehört zu den besten in dieser Sammlung. Der stolze Hirsch mit seinem Prachtgeweih charakterisirt sich dadurch, dass er Eichenlaub im Maule hat.

354.

XI. Die 2. seltne Hirschen haben Ihro Durchl. — 1773 geschossen u. s. w.

Man hört zwei Jäger knallen und sieht drei Hirsche bereits gestürzt und den vierten den Todessprung in die Luft thun.

M. E. Ridinger sc. Br. 1′ 1″, H. 8″.

355.

XII. Oben: Der Einsprung in der Thier-Garten. Unten: Diese 2 seltne Hirschen haben Ihro Durchl. — 1769. geschossen u. s. w.

M. E. Rid. sc. Grösse wie das vorige, mit ihm zusammengehörende.

356.

XIII. Diser Hirsch von 14 Enden — war ein 3. Laeuffer u. s. w.

M. E. Rid. sc. Br. 9″, H. 10″ 11‴.

Wir haben es hier mit Lahmen und Krüppeln zu thun. Dem Hirsche fehlt ein Hinter-, der Hirschkuh ein Vorderlauf, ein jüngeres Thier ist gelähmt an den Vorderfüssen.

Dieses Blatt steht einsam. Nun folgt abermals ein Geschwisterpaar.

357.

XIV. Ein boeser Feind hat hier die wilde Gans erschreckt u. s. w.

Joh. El. Rid. inv. et del. M. El. Ridinger sc. Br. 9″, H. 7″ 3‴, oben gerundet.

Der böse Feind ist ein Iltis, welcher eine wilde Gans bei ihren Jungen im Geröhrich mörderisch hei der Brust packt, die andere schwebt in der Luft und die Jungen suchen auch zu entfliehen.

358.

XV. Schlau ist des Katers List; er laurt auf seinen Raub u. s. w.

In grosser Angst sehen wir hier zwei graue Reiher, den einen hat eine wilde Katze beim Fittig und beim Schenkel gepackt, der andere sucht sich durch die Flucht zu retten, indem eine zweite Katze aus dem Schilf herzu eilt. Das Uebrige, wie vorher. Beide Tafeln nicht übel.

359.

XVI. Diese und die folgende Tafel enthalten je zwei kleine Bilder, Br. 6″ 10‴, H. 4″ 3‴, welche Jäger mit Hunden, klein und nicht gelungen, darstellen. Unter jedem Bildchen befinden sich sechs, nicht viel sagende, Strophen,

a) Des Jaegers schlaue List denkt hier auf neue Neze u. s. w.

b) Des Jaegers Kunst weisst hier den Haasen zu erreichen, etc.

Drei Jäger mit Windhunden.

360.

XVII. c) Ein klare Quell ist oft des Wanderers Erquikung u. s. w.

d) Vom Jagen ganz erhitzt und durch den lauf ermattet etc.

Joh. El. Ridinger inv. et del. Mart. El. Rid. sc. Wir eilen hinweg.

361.

XVIII. Ein Americanischer Bison wie er die angefallne Baeren abkaempfet.

und

362.

XIX. Zwey Auer-Ochsen detto von den Baeren überfallen.

Joh. El. Ridinger inv. et del. M. El. Ridinger sc. Br. 1″ 4‴, H. 8″ 7‴.

Es sind ein Paar wüthende Kämpfe dieser starken Thiere, wobei es ohne Blutvergiessen nicht abgeht. Wer daran Vergnügen findet, wird sie für ziemlich gelungen erklären.

363.

XX. Der Steinbock wird erschreckt durch eines Luchsen List u. s. w.

Ein vom Luchs überfallener Steinbock rettet sich durch einen salto mortale, welches fast drollig aussieht. Er schwebt in der Luft mit zu starkem Barte.

364.

XXI. „Der böse listge Luchs empfänget seinen Lohn etc.

Unter beiden steht Ridinger sculps. Br. 8″ 3‴, H. 10″ 11‴.

Hier drückt ein Steinbock dem unter ihm liegenden Luchse an einem Felsen mit starken Hörnern das Genick entzwei. Der Luchs schreit jämmerlich.

365.

XXII. Welch eine Bossheit ists, die hier der Fuchs verübet u. s. w.

Ein Fuchs klettert, mit einer Gans im Rachen, steinerne Stufen hinan. Dahinter Wald.

366.

XXIII. Doch auch der Vögel Wuth rächt sich an ihren Feinden etc.

Unten liegt bei Felsen eine herabgestürzte todte Gemse; die Thäter, ein Paar Alpen-Geieradler, schweben oben darüber und wollen die Beute verzehren.

Ridinger sculp. Br. 8″ 3‴, H. 10″ 6‴.

Beide Tafeln sind steif gerathen und gefallen mir nicht.

Die nun folgenden beiden Blätter stellen Landschaften dar, und zwar nicht eben fein und schön. Man weiss gar nicht recht, was sie hier sollen. Sie erscheinen als Lückenbüsser. M. E. Ridinger sc. Br. 11″ 9‴, H. 7″.

367.

XXIV. Durch steten Fleiss und Maessigkeit Kan der Landmann Früchte finden. u. s. w.

In der Art befinden sich hier vier und zwanzig Verse über das Leben des Landmanns. Auf einem Felsen sehen wir allerthümliche, ruinenartige Gebäude, darunter fährt ein Fuhrmann Holz etc.

368.

XXV. Hinaus in Wald zur muntern Jagd, u. s. w.

Auch hier sehen wir als Unterschrift so viel Verse, wie vorher.

Auf einem Berge ein burgartiges Schloss, am Fusse desselben ein Fluss, an dessen Ufer mehrere Gebäude, besonders Thürme, vorn ein Jagdwagen mit Gefolge.

369.

XXVI. Wie wunderbar vertheilt doch die Natur die Gaben; u. s. w.

Ein Strauss wird von Wölfen angefallen, wie die Verse aussagen. Unter den Wölfen mögen wohl Schakals, die Füchse der Bibel, gemeint sein. Der Strauss ist zu plump an Kopf und Füssen und ich zweifle, dass er nach der Natur gezeichnet worden.

Joh. El. Ridinger inv. et del. Mart. El. Ridinger sculps. Br. 8″ 7‴, H. 7″ 6‴, oben gerundet. Eben so das Seitenstück.

370.

XXVII. In Noth und Angst gebracht steht hier der Casuar u. s. w.

Er wird von drei Luchsen angefallen, giebt dem einen den tödtlichen Fusstritt, macht aber, sich gegen die ändern vertheidigend, eine fast lächerliche Positur.

311.

XXVIII. Anno 1728 ist dieser wundersame Hirsch — geschossen worden.

In einer Landschaft zwei Hirsche mit merkwürdigem Geweih.

M. E. Ridinger sculps. Br. 8″ 5‴, H. 10″ 6‴. So auch das folgende.

372.

XXIX. Auf dieser Blatte habe ein paar Abbildungen von Asiatischen Hirschen vorstellig gemacht u. s. w.

Es sind hier ein Paar der schönen Axishirsche, aber ziemlich grob und steif, abgebildet, welche sich gezähmt in einem Park befinden. Ridinger, der Vater, hätte sie anders dargestellt.

373.

XXX. Ihro Hochfürstl. Durchl. — haben diesen Hirsch von ungerad 16 Enden in der Brunst-Zeit Ao. 1775 — erlegt.

Diese Tafel ist einsam, wir erblicken auf ihr im Walde sechs Stück Wild klein, vorn der stattliche Hirsch.

G. A. Eger pinx. M. El. Ridinger sc. Br. 8″, H. 11″.

374.

XXXI. Im Tyrol am Inn-See Begab sichs u. s. w.

Wieder zwei correspondirende Blätter. M. E. Rid. sc. Br. 11″ 8‴, H. 7″ 6‴. Dieses zeigt uns den Angriff eines Seeadlers auf ein im Wasser befindliches Weibchen der Kormoran-Scharbe (Halieus cormoranus), besonders auf seine um dieselbe befindlichen Jungen. Hinter einer alten Weide lauscht der Holzwart mit Stocke und Wasserhunde dem merkwürdigen Schauspiel. Grobe Arbeit.

375.

XXXII. Im ammergau-See wurde mir von einem Jaeger erzaehlet u. s. w.

Ein am See verborgen liegender Jäger legt auf einen wilden Schwan (Singschwan?) an und, indem er abdrücken will, stösst ein Seeadler auf ihn und er erlegt sie durch einen Meisterschuss alle beide.

376.

XXXIII. Die Fuchsen hohleten sich im Hüner Stall ein Gastmahl, allein alsbald wurden Hunde auf Sie abgehetzt, und also gilt es, wie um Federn so um Haare.

Welt Welt

Alle wackere Junggesellen sind den Schönen auch beschwerlich,
aber Letztere wiederum erstern öfter auch Gefährlich.

Joh. El. Ridinger del. et inv. 1753. M. E. Ridinger Filio suo scp. 1777.

Zwei Füchse, der eine nimmt Reissaus mit einer Henne im Maule, der andere hat den getödteten Hahn fallen lassen, um sich gegen einen Hund zu vertheidigen. Zwei andre Packan eilen eine Anhöhe herab, um am Kampfe Theil zu nehmen. Wie aber die Jungfern und Junggesellen hierher passen, mag Ridinger wissen.

377.

XXXIV. Die Nacht-Eulen verzehrten ein armes (epitheton ornans) Hässlein, sobald kommen auch Kazzen dazu, u. wollen sie mit samt dem Haasen fressen da heisst es wie um Haare so um Federn.

Ach Ach-

Des Raubens und Mordens ist kein Ende,
und so wird Frevelthat zur dritten Sünde.

Unterschrift wie vorher. Br. 8″ 5‴, H. 9″ 2‴; oben gerundet, aber in der Mitte wieder ausgeschnitten.

Ein Uhu, auf einem erbeuteten Hasen sitzend, wird von zwei Katzen angefallen, welche ihm den Hasen entreissen wollen. Oben will eine zweite Eule herabfliegen und den Raub verhindern.

Diese beiden Stücke werden in den Verzeichnissen mit: „Welt, Welt“ und „Ach, Ach!“ bezeichnet.

378.

XXXV. Wie weislich hat doch Gott die Gaben ausgetheilet! u. s. w.

Wir sollen nämlich zwölf Verse lesen, die uns als Gedanken von Hr. C. J. Christoff bezeichnet werden.

M. El. Ridinger sc. et exc. Br. 9″ 9‴, H. 1′ 6‴, so auch das folgende.

In der Luft fliegen zwei grossöhrige Fledermäuse (Vespertilio auritus. Linn.), die eine sehen wir von vorn, die andere von hinten. Unten hamiltonsche Disteln und zwei Frösche.

379.

XXXVI. Dass Gott sehr herrlich ist in allen seinen Werken u. s. w.

Hr. Christoff meint es wohl recht gut, aber es geräth nur nicht immer.

Lauter Amphibien — oben zwei Chamäleons auf Baumzweigen, das eine fängt einen Zweiflügler; unten schöne Staudengewächse, auf ihnen die gemeine grüne Eidechse, einen Argusfalter im Munde.

380.

XXXVII. „In dem Sommer Hausser Wald verfolgten einst ein paar Raub Vögel ein jung Hirsch Kälblein von oben u. zu gleicher Zeit auch ein Fuchs von unten. Diese 3 Feinde kamen aber durch 2 Jäger zugleich wiederum um ihr Leben.“

Nun folgen abermals Gedanken (?) des Hr. Christoff.

M. El. Ridinger sc. et exc., etwas steif gerathen.

381.

XXXVIII. Ein Luchs raubte für seinen und seiner jungen Hunger zu stillen, ein klein Rehe-Böcklein, darzu kam eben ein grosser Wolff, und raubte Ihnen wiederum die gemachte Beute.

Die Gedanken von Christoff lassen wir auf sich beruhen.

Beide Tafeln 8″ 6‴ br., 10″ 5‴ h. Eine schöne Waldparthie, vorn ein alter Baum, auf dem zwei junge Luchse sehnsüchtig nach Futter herabsehen. Die Luchsmutter, aufgerichtet, flennt den Wolf fürchterlich an und er sie wieder. Ein gelungenes Bild.

382.

XXXIX. Diser Hirsch No. 1 ist Anno 1763 — und der No. 2 Anno 1772 — erlegt worden u. s. w.

M. El. Ridinger sculp. et exc. Br. 7″ 5‴, H. 10″ 2‴. Oben gerundet. — Ganz so das folgende Blatt.

Hinten Wald und Gestein, davor Wasser, in dem die drei, steif gemachten, Hirsche sich befinden.

383.

XXXX. No. 1 Dieser Rebock ist — geschossen worden etc.

Fast noch steifer, als das vorige. Der eine Rehbock liegt todt da, der andere, auf welchen ein Jäger, auf einem Aste reitend, eben losknallt, thut den salto mortale.

384.

XXXXI. Diese 2 ausserordentlich starke Hirschen sind — geschossen worden u. s. w.

M. El. Ridinger sculps. et exc. Br. 8″ 10‴, H. 10″ 10‴. Bessere Arbeit.

Vier Hirsche mit schönem, theilweis sonderbarem, Geweih, und eine Hirschkuh liegend und die andere stehend, ziemlich gross, sind hier abgebildet.

385.

XXXXII. Dieser Hirsch von 18. Enden — und ein anderer sind — geschossen worden. u. s. w.

M. El. Ridinger exc. et sc. Br. 1′ 1″ 6‴, H. 9″ 1‴.

Der eine liegt vorn, der andere steht im Wasser, hinten Wald. J. G. Stockman hat sie gemahlet.

386.

XXXXIII. Wahre Abbildung der Rehe Geiss welche von einem — Jaeger Anno 1689. ist geschossen worden u. s. w.

M. E. Ridinger sculp. Br. 8″, H. 11″ 9‴.

Ein reiches Blatt, worauf wir die ganz wunderbar gekrönte Ricke an einem Baumast aufgehängt, dabei ein Jagdhorn, eine Flinte, einen Jagdhund, eine Waldschnepfe, einen grossen grauen Würger, einen Eichelheher, eine Ente und ein Steinfeldhuhn (Perdix saxatilis) erblicken. Eine ganz nette Gruppe.

387.

XXXXIV. Von den Haasen ist dass alte Sprich-Wort sie gehen selb ander im Früh Jahr zu felde und kommen um Bartholomäi selb 15 oder 17. wiederum zu Holze, u. s. w.

M. El. Ridinger sculp. et exc. Br. 9″ 9‴, H. 10″ 8‴.

Auf einem freien Waldplatz weidet ein Jäger einen Hasen aus, ein Jagdhund neben ihm verzehrt das Ausgeworfene. Vorn ein reitender Jäger mit Windhunden und Hasen. Auf der andern Seite ein Forstgehülfe mit einer Koppel Hunde. Die Figuren klein.

388.

XXXXV. Dieser abgemahlte Mater (Marder) ist schon 7 Jahr beim Hr. Graf — und ganz zahm.

Vor einem Hintergrund von Fels und Wald sitzt eine alte Hündin und auf ihr liegt ihr Freund, der zahme Marder, und flöhet sie.

Mart. El. Ridinger scp. et exc. Br. 7″ 2‴, H. 10″ 2‴.

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