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Sechs  Tafeln  Kamele ,
dazu  zwei  Tafeln  Büffel .

Diese acht Tafeln sind fortlaufend mit römischen Ziffern numeriert und wurden als zusammengehörig, mit einander verkauft.

Joh. El. Ridinger ad vivum del. Mart. El. Ridinger sc.

Die Kameltafeln 7″ 10‴ br., 11″ 9‴ h.

529.

I.  Wahre Abschilderung eines beladenen Camels, bei einer Türckischen Caravane.

Da jetzt Alles, was Türkisch heißt, höchlich interessiert, so wird sich hoffentlich auch dieses Blatt eines erneuerten Beifalls zu erfreuen haben. Das schwer beladene und reichgeschmückte Tier kehrt uns die Vorderseite zu, sein Führer folgt ihm.

530.

II. Camel mit einem Höcker unbeladen, sonst auch Dromedar genannt.

Steht von der Seite, kehrt uns aber sein Gesicht, als Fratze, zu.

531.

III. Ein Camel mit 2. Höckern — ihre Haare der ganzen (?) Welt nüzen.

Es hat eine etwas gezwungene Stellung, weil es, mit Respekt zu sagen, pißt, und zwar nach hinten zu. Der Treiber geht glücklicher Weise voran.

532.

IV. Abbildung von einer andern Ansicht nach dem Leben u. s. w.

Ein Kamel mit zwei Höckern hält der zierliche Führer an einer Leine und zieht Kopf und Hals niederwärts. Figuren sattsam groß und instruktiv.

533.

V. Dieses und das folgende Blatt sind ohne Unterschrift und stellen ein- und zweihöckrige Kamele in verschiedenen Stellungen dar, halbe und ganze Figuren.

534.

VI. Hier finden wir, unter anderen, einen Becken- und einen Paukenschläger auf Kamelen reitend.

 

Es kommen nun die zwei Tafeln Büffel an die Reihe. Br. 11″ 9‴, H. 7″ 10‴.

535.

VII. Vorstellung eines Büffel-Ochsen. u. s. w.

536.

VIII. Im Salzburgischen werden dergleichen Büffel auch selber gezogen. u. s. w.

Beide Büffel büffeln nicht, sondern stehen ganz müßig da und sehen einander mit ihren Ringen in den Nasen an.