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Die andere, weit gelungenere Folge besteht aus sechs Blatt. Br. 11″, H. 9″ 6‴. Sie waren bis knapp an den Rand beschnitten, und ich kann nicht sagen, ob sie numeriert sind.

797.

(l) Dies ist das Titelblatt, großer Friesblock mit Architrab von anderen Fragmenten umgeben. Ein junger, darüber stehender Schäfer zeigt auf die darauf befindliche Inschrift: Joh. Hein. Roos invent. et del. Elias Ridinger sculpsit aqua forti. Johann Georg Hertli excud. Aug. Vind., statt dessen im Dresdner Cabinet: Haer Jer. Wolffii exc. c. priv. s. Caes. Maj. Dieselbe Unterschrift, schreibt der sel. Frenzel, unter jedem Blatt. — Vorn noch eine fressende Ziege mit strotzendem Euter.

798.

(2) Im Hintergrund Ruine auf Fels, in der Mitte ein Stier mit Glocke, daneben eine meckernde Ziege und ein schlafendes Schaf. Auf der anderen Seile noch drei Schafe.

799.

(3) Hinten Fels und Gestrüpp, auch Verschlag, in der Mitte ein Ziegenbock und eine ungehörnte Ziege — Mutterschaf nebst saugendem Lamm und noch fünf andere Schafe.

800.

(4) Ein Hirt treibt Vieh. Vorn ein wiederkäuender Stier und eine Kuh — eine Ziege, zwei ruhende Schafe und ein Lamm.

801.

(5) Eine mit Schilf gedeckte und mit Tuch verhangene Hütte, davor eine Art Zaun, ein lebensmüder Esel mit Sattel, und eine Schafgruppe.

802.

(6) In der Mitte ein abgelebtes Pferd, vor ihm ein Ochs, drei Schafe, auf der rechten Seite eine liegende Ziege und noch zwei Schafe. Die Figuren auf allen diesen Blättern sind groß.

Zu bemerken ist, daß es von dieser Folge eine verkleinerte Auflage gibt. Br. 5″ 6‴, H. 7″ 10‴. Bez. H. Roos del. Elias Ridinger sculp. J. H. Hertel exc. A. V. Sie sind numeriert. Die erstem Abdrücke haben die Hertelsche Adresse nicht.

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