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1115.

Es mögen nun eigentliche Jagdscenen folgen und zwar zuerst eine interessante Folge von vier Blatt, in Oudry’s Manier, bezeichnet Joh. Elias Ridinger inv. del. se. et exc. A. V. Br. 16″ 10‴, H. 14″ 10‴, nebst vier Strophen deutscher und lateinischer Verse.

(1) Das land verwüstende Wildschwein wird erlegt.
Vastati ruris aper poenas luit.

„Das Wildschwein wird gehetzt, so lang’ mit grab- und wühlen“ u. s. w.

Ein vor vier Hatzhunden fliehender Eber, mit rückwärts gewendetem Kopfe, hat einen fünften Hund mit aufgeschlitztem Bauche unter sich. Zwei Jäger knallen ihm aufs Fell und ein dritter hält den Jagdspiess bereit.

1116.

(2) Der gehetzte wehrlose Rehhock.
Imbellis prostrata Dorcas.

„Der Rehbock mag zwar schnell durch Stock und Stauden setzen“ u. s. w.

Ein flüchtiger Rehbock ohne Geweih wird von zwei Hunden gepackt, von zwei anderen verfolgt, zwei Jäger, der eine mit gezogenem Hirschfänger, der andere blasend, sprengen herbei,

1117.

(3) Der Raubgierige Wolf eine Reute der Hunde.
Lupus rapax canum rapina.

„Der Wolf ein nimmersatt und vieler Schaaf Zerreisser“ u. s. w.

Ein von drei Hunden wüthend gepackter Wolf ist im Begriff den einen zu erwürgen, da feuert ein Jäger auf ihn, zwei andere verfolgen ihn mit Spiessen.

1118.

(4) Der durch Gewalt zerzausste Fuchsbalg.
Vi superata dolosa Vulpes.

„Jetzt gilt’s dem Fuchs den Balg durch sein verschlagnes Mausen“ u. s. w.

Ein von zwei starken Hunden vorn und hinten gepackter Fuchs wird von zwei ändern Hunden und zwei Jägern noch bedroht und schreit fürchterlich.

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