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Wir wollen gleich eine neue Folge von vier Blatt beschreiben, auf denen die vier Welttheile in Jagdscenen dargestellt sind, mit deutschen und lateinischen Versen versehen, bezeichnet Joh. El. Ridinger del. sc. et exc. A. V. Br. 19″ 9‴, H. 16″.

1131.

(1) Europa.

„Europa wird zwar nicht geplagt von grimmgen Thieren“ u. s. w.
Carnivoras alit haud florens Europa Leones, etc.

Eine Dame reitet im Galopp zu der vor ihr befindlichen Hirschhatz, hinter ihr ein blasender Jäger. Dem Hirsch wird im Wasser von Hunden und Jägern hart zugesetzt.

1132.

(2) Asia.

„Das Volk in Asia ist leicht an Pferd und Sinnen“ u. s. w.
Gens Asiae levis est ac ad certamina prona etc.

Ein schönes arabisches Pferd mit Reiter am Unterleibe von einem Panther gepackt, dahinter noch mehr Jäger mit Spiessen, alle zu Pferde.

1133.

(3) Africa.

„Pflegt grimmer Löwen art gleich Africa zu hegen“ u. s. w.
Africa terribiles sustentat terra Leones etc.

Ein männlicher Löwe hat ein Pferd sammt seinem Reiter niedergeworfen und sich in dessen Unterleib eingebissen. Ein Afrikaner schiesst den Pfeil auf ihn. Die bäumende Löwin wird in die Brust gestochen, ein junger Löwe liegt bei dem Pferde.

1134.

(4) Amerika.

„Es zeugt Amerika sehr grosse Elephanten“ u. s. w.
(Dies ist ja aber eine Unwahrheit! Th.)
Barbarus et barrus coëunt certamine diro etc.

Ein angegriffener Elephant tritt zwei Eingeborne mit Füssen, ein am Halsbande gehaltener Hund hat ihn am Ohre gepackt, mehrere Jäger verfolgen ihn mit Spiessen und Pfeilen. Es sind gelungene Arbeiten.

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