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b. Genrebilder als die vier Tageszeiten.

Erste Folge von vier Blatt in Halbfiguren mit Umgebungen, mit deutscher und lateinischer Unterschrift und Versen, bezeichnet J. El. Ridinger inv. et excud. A. V. Br. 20″ 6‴, H. 15″.

1197.

(1) Der Morgen. Tempus matutinum.

„Seht doch das liebe Paar, den schönen guten Morgen,
Der Herr schmaucht früh Taback, die Frau schluckt Aquavit,
Und so erleichtert man des ganzen Tages Sorgen.
Das Mittel ist probiert, wer Lust hat, mache mit!“

1198.

(2) Der Mittag. Meridies.

„Wann man um den Mittag hübsch mit dem Tischtuch läutet,
So zeigt sich, dass der Bauch auch hab’ ein gut Gehör.
Ist dann nach Appetit, die Tafel zubereitet,
So schmeckt ein jeder Schub und kühler Trunk noch mehr.“

Ein älterer Mann sitzt mit einer jungen Frau, die einen kleinen Bausback auf dem Schoosse hat, zu Tische, und schenkt ihr ein. Ein junger Mann steht dahinter, hält in der einen Hand einen Napf mit Speise, in der andern einen gefüllten Löffel, in den er bläset; vielleicht Brei für das Töchterchen.

1199.

(3) Der Abend. Tempus vespertinum.

„Da er den ganzen Tag hat Busch und Wald durchkrochen“ u. s. w.

Ein ermüdeter Jäger bringt, an die Flinte gehängt, ein einziges Häschen, an der Leine hält er den Hund, welcher die Beute beschnüffelt, die junge Jägerin ist auch dabei.

1200.

(4) Die Nacht. Nox.

„So geht der Violist bei dunkler Nacht gassaten“ u. s. w.

Ein alter Mann und ein geigender Knabe, zwei Kinder und eine Frau am Fenster hören zu. Diese Gruppe ist aus Ostade’s Violinspieler entlehnt.

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